SIM-Lock Surfsticks auch mit anderen Netzbetreibern nutzen? So gehts!
Einige kennen das Problem:
Man ist bereits Besitzer eines UMTS-Sticks und dieser gibt plötzlich den Geist auf. Entweder man wickelt die Reparatur über die Garantie ab oder kauft sich gleich einen neuen Surfstick.
Diese bewegen sich im Preissegment zwischen 50 und 80 Euro, wenn es sich um vertragsfreie Sticks handeln soll.
Glücklicherweise gibt es günstige Prepaid-Sticks bereits ab 29,90 Euro (z.B. bei Vodafone).
Diese Prepaid-Sticks sind zwar preisgünstig, aber bringen auch auf den ersten Blick einen kleinen Nachteil mit sich: Die Sticks können in erster Linie nur mit den mitgelieferten SIM-Karten benutzt werden. Wenn man einen anderen Netzbetreiber nutzen will, müsste man eine entsprechende Änderung der Zugangsdaten vornehmen. Bei solchen Prepaid-Sticks gibt es aber schlichtweg keine Einstellungsmöglichkeiten bzw. die Einstellungen sind gesperrt.
Wie wir bereits an Vodafone-Prepaid-Sticks getestet haben, wurde die SIM-Karten-Sperre (SIM-Lock) seitens Vodafone nicht direkt im Stick vorgenommen, sondern nur die Zugangssoftware wurde in den Einstellungsmöglichkeiten kastriert.
Abhilfe schafft hier die alternative Zugangssoftware “MWconn“. Diese kann kostenlos heruntergeladen werden und ist nach Installation auf dem eigenen Computer kombatibel mit verschiedenen Surfstick-Herstellern wie Huawei oder ZTE.
Auf den ersten Blick lässt sich das MWconn-Programm nicht ganz so einfach bedienen wie die herkömliche mitgelieferte Stick-Software. Nachdem aber die einmalige Konfiguration mit Hilfe der Bedienungsanleitung auch für Laien nachvollziehbar ist, muss in der Zukunft bei weiterer Verwendung nichts mehr an den Einstellungen verändert werden und der Surf-Spaß im Internet kann beginnen.
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